Naturheilverfahren

Colon-Hydro-Therapie
Der Darm ist unser größtes Stoffwechselorgan und Schaltstelle des Immunsystems. Eine Darmstörung ist ein untrügliches Zeichen, dass etwas sowohl seelisch als auch körperlich aus dem Gleichgewicht geraten ist. Zivilisationskrankheiten wie Verdauungsbeschwerden, Migräne, Allergien, rheumatische Erkrankungen, Müdigkeits-Syndrom, Leistungsknick, depressive Verstimmungen etc. sind die Folge. Eine träge Verdauung führt zu einer schleichenden Vergiftung des Organismus durch Fäulnisstoffe.
Mit der Colon-Hydro-Therapie steht uns eine weiter entwickelte Form früherer Darmbäder zur Verfügung, um Folgesymptome einer Verschlackung des Darms zu bessern oder zu beseitigen. Die Colon-Hydro-Therapie bietet jedoch auch in der Prävention (Vorbeugung von Erkrankungen) eine hervorragende Möglichkeit, durch Entgiftung und Entschlackung des gesamten Organismus positiv zu beeinflussen. Bei der Behandlung werden etwa 10 Liter Wasser ohne Druck in den Darm geleitet, wobei die Temperatur zwischen 21 und 41 Grad schwankt. Dieser Temperaturwechsel wirkt sich positiv auf die Darmtätigkeit aus. Währenddessen wird die Bauchdecke leicht massiert. Mit Hilfe der Darmspülung wird der Darm vollständig entleert und vor allem von älteren Ablagerungen gereinigt. Nach der Reinigung wird dem Wasser reiner Sauerstoff zugesetzt. Die Behandlung dauert ca. 1 Stunde, die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen.


Hämatogene Oxidationstherapie (HOT)
Die hämatogene Oxidationstherapie (HOT) ist ein Verfahren, das im Sinne einer Eigenbluttherapie angewendet wird.

Dem Patienten wird zunächst venöses Blut (ca. 60-80ml) z.B. aus einer Armvene entnommen und mit Natriumzitrat versetzt. Natriumzitrat verhindert die Gerinnung des Blutes. Anschließend wird das Blut mehrmals mit reinem Sauerstoff aufgeschäumt und mit UV-Licht bestrahlt. Um Infektionen zu vermeiden, findet dieses in sterilen Einwegbehältern statt. Das angereicherte Blut wird anschließend wieder in eine Vene zurück injiziert.

Die Wirkung der hämatogenen Oxidationstherapie beruht auf folgenden Effekten:


Akupunktur nach TCM
Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der traditionellen chinesieschen Medizin. Sie basiert auf der Lehre von Yin und Yang, die später durch die Fünf-Elemente Lehre und der Lehre von den Meridianen ergänzt wurde.

Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Dabei wird der Patient ruhig und entspannt gelagert, typischerweise liegt er oder sitzt bequem.

Aufgrund von positiven Ergebnissen eines Modellversuchs der Krankenkassen zur Erforschung der Akupunkturwirkung in der Schmerztherapie können Versicherte der Gesetzlichen Krankenkassen ab Januar 2007 bei folgenden Erkrankungen eine Akupunktur-Behandlung als Regelleistung ihrer Krankenkasse beanspruchen:

  1. Chronische Schmerzen der Lendenwirbelsäule (LWS)
  2. Chronische Schmerzen bei Kniegelenksarthrose.

Darüber hinaus erstreckt sich das Anwehdungsgebiet der Akupunktur nach WHO auf folgende Indikationen:
Erkrankungen der Atemwege, Lungenerkrankungen, Mundhöhlenerkrankungen, Magen-Darmerkrankungen, neurologische Erkrankungen - hier besonders chronische Kopfschmerzen und Migräne


Eigenblut-Therapie
Die Eigenbluttherapie ist als Reiz-Reaktionstherapie ein klassisches naturheilkundliches Verfahren. Dabei handelt es sich um eine Umstimmungstherapie. Das intramuskulär injizierte Eigenblut trägt Informationen, die eine Immunreaktion auslösen. Das gesamte Abwehrsystem wird hierdurch stimuliert. Die gesteigerte Abwehr entfaltet ihre Wirkung dann im Gesamtorganismus und kann zur Abheilung eines chronischen Prozesses führen.

Um das Immunsystem weiter anzuregen und zu modulieren, können dem Eigenblut auch homöopathische Zusätze beigefügt werden. Der Reiz lässt sich durch homöopathische Potenzierung noch steigern. Dabei entsteht auch ein Reiz, der das vegetative Nervensystem erfasst.

Indikationsgebiete:


Magnet-Resonanz-Therapie
Die Magnetfeldtherapie führt zu einer verbesserten Nutzung des Sauerstoffs im Gewebe. Dies kommt dadurch zustande, dass die roten Blutkörperchen unter dem Einfluss der Magnetfelder mehr von ihrem gebundenen Sauerstoff abgeben, was die Durchblutung deutlich verbessert. Das gilt besonders für funktionsmüde Zellen, also Zellen, die nicht mehr genügend Blut, Nährstoffe und Sauerstoff erhalten.

Indikationsgebiete:


Vorbeugende Anwendungen: